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Nehmen Sie deshalb Ihre Kinder nicht erst dann mit, wenn sie Zahnschmerzen haben, sondern bringen Sie sie ruhig einmal mit, wenn Sie selbst zur Kontrolle oder zur Zahnreinigung kommen. Ihr Kind erlebt so den Zahnarztbesuch als etwas ganz normales und harmloses. Es kann sich anschliessend selbst auf den Behandlungsstuhl setzen und ein Spiegelchen in den Mund halten und verliert so die Angst, wenn es später einmal selbst zur Behandlung kommt.
Bitte machen Sie auch nicht den Fehler, Ihrem Kind mit dem Zahnarzt zu drohen: Wenn du deine Zähne nicht putzt kriegst du Löcher; dann musst du zum Zahnarzt und der kommt dann mit der grossen Spritze/ Zange/ Bohrer und das tut dann furchtbar weh... Ein Kind solcherart zum Zähneputzen motivieren zu wollen ist wohl die denkbar schlechteste Methode!
Im Wesentlichen sollte sich die Behandlung bei Kindern auf die Prophylaxe und Ernährungsberatung sowie auf das rechtzeitige Erkennen von angeborenen Zahnschäden und Zahnfehlstellungen beschränken. Bei regelmässiger Kontrolle und vernünftigen Ernährungsgewohnheiten sowie angemessener Pflege kann weitgehend verhindert werden, dass Milchzähne vorzeitig verloren gehen oder gar bleibende Zähne schon im Kindesalter gefüllt werden müssen.
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